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Datenschutzleitfaden

Datenschutz bei Google AI Studio beginnt mit dem, was Sie teilen

Bevor Sie ein Skript, Kundendaten oder eine unveröffentlichte Idee in Google AI Studio einfügen, entscheiden Sie, ob diese Informationen überhaupt in einen externen Dienst gehören. Dieser Leitfaden unterscheidet zwischen Prüfungen, die Sie selbst vornehmen können, und Annahmen zur Datenverarbeitung, für die Sie die aktuelle Dokumentation von Google benötigen.

Wie man früher vorging

Eine bewährte Vorgehensweise war, Material lokal vorzubereiten und dann nur das Nötigste mit einem externen Tool zu teilen.

  1. 1

    Original lokal behalten

    Arbeiten Sie mit einer Kopie des Skripts oder Dokuments. Namen, Kontaktdaten, Zugangsdaten und noch nicht veröffentlichte Geschäftsinformationen sollten im Original bleiben, nicht in der Testkopie.

  2. 2

    Identifizierende Angaben ersetzen

    Verwenden Sie fiktive Personen, allgemeine Zahlen und einen kurzen Auszug. Ein sinnvoller Test klärt, ob das Tool bei der Aufgabe helfen kann – nicht, ob es Ihre vollständige Quelldatei verarbeiten kann.

  3. 3

    Entscheidung dokumentieren

    Halten Sie fest, was übermittelt wurde und warum. Diese einfache Dokumentation erleichtert es, einen Test später nachzuvollziehen, insbesondere wenn ein Teammitglied prüfen muss, wohin die Informationen gelangt sind.

Grenzen bisheriger Annahmen

Die lokale Vorbereitung hilft, beantwortet aber nicht alle Datenschutzfragen, sobald Inhalte Ihr Gerät verlassen.

1

Ein gelöschter Entwurf beantwortet nicht die Frage nach der Datenspeicherung

Wenn Sie Text aus Ihrem Browser oder von Ihrem Computer entfernen, lässt sich daraus nicht schließen, ob ein Dienst eine eingereichte Eingabe, einen Upload oder zugehörige Protokolle gespeichert hat.

Was Sie stattdessen tun sollten

Prüfen Sie die aktuellen Angaben zur Datenspeicherung für den jeweiligen Dienst, bevor Sie vertrauliche Inhalte einreichen.

2

Eine Kontoeinstellung ist keine pauschale Zusage

Einstellungen können je nach Kontotyp, Produkt, Region oder Funktion unterschiedlich sein. Eine Einstellung, die Sie anderswo gesehen haben, gilt möglicherweise nicht für den von Ihnen verwendeten Ablauf.

Was Sie stattdessen tun sollten

Lesen Sie die Bedingungen und Einstellungen, die für das konkrete Konto und die konkrete Funktion gelten.

3

Beim Entfernen sensibler Angaben kann Kontext übersehen werden

Ein Dokument ohne Namensnennung kann durch Daten, Zahlen, Orte oder eine unverwechselbare Projektbeschreibung dennoch Rückschlüsse auf einen Kunden zulassen.

Was Sie stattdessen tun sollten

Testen Sie den Ablauf mit erfundenen Beispielen, wenn der zugrunde liegende Sachverhalt vertraulich ist.

So gehen Sie derzeit vor

Prüfen Sie den Datenschutz vor der Einreichung, statt ihn erst danach als Bereinigungsaufgabe zu behandeln.

Erforderlich Optional
  • Ermitteln Sie, welchen Dienst und welches Konto Sie genau nutzen möchten; Google AI Studio und AI Studios sind nicht dasselbe Ziel.

  • Lesen Sie die aktuellen Nutzungsbedingungen, Datenschutzhinweise und Angaben zur Datenspeicherung für diesen Dienst und dieses Konto.

  • Entfernen Sie personenbezogene Daten, Geheimnisse und unveröffentlichte Inhalte, sofern Sie keine Genehmigung haben, sie einzureichen.

  • Prüfen Sie, welche Vorgaben Ihres Arbeitgebers oder Kunden für KI-Tools von Drittanbietern gelten.

  • Bereiten Sie ein fiktives Beispiel vor, um den Ablauf zu testen, bevor Sie echte Inhalte in Betracht ziehen.optional

Was hat sich geändert?

Mit dem Ausbau seiner Gemini-Tools durch Google wurde es hilfreicher, das konkrete Produkt und seine aktuelle Dokumentation zu prüfen, statt sich auf eine ältere allgemeine Antwort zu verlassen.

  1. Gemini API und AI Studio werden eingeführt

    Google führte den Zugang zur Gemini API über Google AI Studio ein und bot damit eine browserbasierte Umgebung zum Experimentieren. Das Einführungsdatum kennzeichnet das Produkt; es sagt nichts über die heutigen Aufbewahrungsregeln aus.

  2. Gemini 1.5 wird angekündigt

    Googles Modellauswahl wurde erweitert. Bei der Datenschutzprüfung musste weiterhin zwischen dem getesteten Modell und dem Dienst sowie dem Konto unterschieden werden, an die die Eingaben übermittelt werden.

  3. Gemini 1.5 Flash wird angekündigt

    Die größere Modellauswahl machte Prüfungen für den jeweiligen Arbeitsablauf immer wichtiger: Nutzer konnten aus dem Namen eines Produkts nicht auf den Umgang eines anderen Produkts mit Daten schließen.

  4. Die experimentelle Version von Gemini 2.0 Flash erscheint

    Weitere Modelländerungen unterstrichen eine dauerhaft sinnvolle Vorgehensweise: Prüfen Sie die aktuellen Hinweise von Google, wenn sich der Dienst, die Funktion oder der Kontokontext ändert.

Wer hat umgestellt?

  • BEDINGUNGEN PRÜFEN
  • EINGABEN PRÜFEN
  • FREIGABE BESTÄTIGEN

Teams wechselten von pauschalem Vertrauen zur Prüfung ihrer Eingaben

Ein Videoteam kann eine Skriptskizze mit fiktiven Namen testen, bevor es entscheidet, ob ein freigegebener Dienst ein echtes Kundenbriefing erhalten soll. Eine Lehrkraft kann eine erfundene Unterrichtseinheit ausprobieren, statt die Arbeit eines Schülers einzufügen. Keines der beiden Beispiele setzt Mutmaßungen darüber voraus, was ein Anbieter im Hintergrund tut.

Das ist die wichtige Umstellung für Leser von AI Studios: Wählen Sie den richtigen Dienst, prüfen Sie dessen aktuelle Hinweise und übermitteln Sie nur Material, zu dessen Weitergabe Sie berechtigt sind. Wenn eine Aufgabe vertrauliche Eingaben erfordert, warten Sie, bis die Richtlinien Ihrer Organisation und die Nutzungsbedingungen des Dienstes geklärt sind.

So sieht die Überprüfung aus

Illustration zu einer Datenschutzfrage bei einem KI-Workflow
Nicht überprüfte Eingabe
Illustration eines überprüften Medien-Workflows
Überprüfte Eingabe

Illustrative Bilder, keine Screenshots der Google-Einstellungen: Der entscheidende Unterschied zwischen vorher und nachher ist, ob Sie das Ziel, seine aktuellen Datenschutzhinweise und den Inhalt Ihrer Eingabe geprüft haben.

Nicht überprüfte EingabeÜberprüfte Eingabe

Treffen Sie eine bewusste Entscheidung

AI Studios verweist auf einen separaten Dienst zur Videoerstellung; es verwaltet keine Einstellungen von Google AI Studio. Bevor Sie ein Skript oder Quellmaterial an einen Dienst senden, lesen Sie dessen aktuelle Datenschutzbestimmungen und testen Sie ihn mit Inhalten, die Sie bedenkenlos teilen können.

Nehmen Sie diese Prüfung in Ihr nächstes Videoprojekt mit

  • Prüfen Sie den Zieldienst
  • Prüfen Sie seine aktuellen Bedingungen
  • Beginnen Sie mit einem fiktiven Briefing
Videoerstellung entdecken

Datenschutz-FAQ

Gehen Sie nicht davon aus, dass vertrauliches Material zur Eingabe geeignet ist. Prüfen Sie die aktuellen Google-Bedingungen für Ihr Konto und die jeweilige Funktion und halten Sie sich dann an die Vorgaben Ihrer Organisation oder Ihres Kunden. Wenn eines davon unklar ist, verwenden Sie stattdessen ein fiktives oder geschwärztes Beispiel.

Das hängt von den geltenden Nutzungsbedingungen, dem Kontokontext und den aktuellen Datenkontrollen ab. Dass ein Prompt in der Benutzeroberfläche nur für Sie sichtbar ist, beantwortet für sich genommen keine Fragen zu seiner Verarbeitung oder Speicherung. Lesen Sie die aktuelle Dokumentation von Google, bevor Sie sensible Inhalte eingeben.

Das Leeren eines Browserfelds oder das Löschen einer lokalen Kopie ist kein Nachweis dafür, dass die Daten auch serverseitig gelöscht wurden. Informieren Sie sich über die konkreten Vorgaben des Dienstes zur Speicherung und Löschung, statt aus dem, was auf Ihrem Gerät noch sichtbar ist, Rückschlüsse zu ziehen.

Nein. Diese Website befasst sich mit AI Studios und verlinkt auf einen separaten Dienst zur Videoerstellung. Sie kann weder Google-Einstellungen ändern noch im Namen von Google die Bedingungen dieses Dienstes erläutern. Prüfen Sie die Datenschutzhinweise jedes Dienstes einzeln, bevor Sie einen Prompt oder eine Datei übermitteln.

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